JavaScript Menu powered by Milonic
Ansprechpartner sind: Dr. Peter Lefrank
  Günther Zeuner
E-mail: wasserbuendnis@fuerth.org
 
 
Stimmabgabe-
stellen
Anregungen/
Kritik
Kontakt
Sitemap
Wasserbündnis bekommt Oberwasser

Die Gegner einer Privatisierung der Abwasserwirtschaft freuen sich über erste Erfolge

FÜRTH (di) — Mehr als 10 000 Unterschriften hat das Fürther Wasserbündnis in nur zehn Tagen für das Bürgerbegehren gegen die Privatisierung der Abwasserwirtschaft gesammelt. Damit ist das Tor zum Bürgerentscheid kraftvoll aufgestoßen.

Um dem Bürgerbegehren zum Durchbruch zu verhelfen, hätten bereits 4100 Unterschriften gereicht. Die große Resonanz ermutigt das überparteiliche Bündnis den Überlegungen einer lukrativeren Betriebsform die Stirn zu bieten. „Wir sind sehr gut aufgestellt“, betonte Bündnissprecher Peter Lefrank bei der Abgabe der Unterschriften. Als zentraler Bereich der Daseinsvorsorge dürfe die Abwasserbeseitigung nicht in private Hände gelangen.

Allerdings signalisierte das Bündnis der Kommune zugleich Gesprächsbereitschaft. Man sei sehr an einer einvernehmlichen Lösung interessiert, sagte Lefrank. Auch OB Thomas Jung bemühte sich darum, keine Fronten aufzubauen. Sobald die Ergebnisse der Prüfung alternativer Betriebsformen der Abwasserwirtschaft vorlägen, werde man Kontakt mit dem Bündnis aufnehmen. Das Drängen auf einen Bürgerentscheid habe zudem dazu geführt, dass die Entscheidung über die Zukunft der Abwasserwirtschaft zeitlich vorgezogen wird. Das hab er mit infra-Geschäftsführer Hans Partheimüller so abgestimmt. Wie berichtet überlegt man, die seit Jahresanfang als kommunaler Eigenbetrieb geführte Abwasserwirtschaft als GmbH der infra einzugliedern, die bereits für die Wasserversorgung zuständig ist. Nach Ansicht der Gegner dieses Vorhabens wäre mit diesem Schritt einer möglichen Beteiligung privater Unternehmen am Abwassergeschäft Tür und Tor geöffnet. Am 3. Mai soll der Stadtrat nun zum Bürgerentscheid Farbe bekennen.
Impressum nach oben